Informationen aus der Verpackungsbranche
Apple teilte mit 2025 den vollständigen Verzicht auf Kunststoff in allen Produktverpackungen umgesetzt zu haben. Die Lieferungen erfolgen mittlerweile ausschließlich auf Faserbasis. Zudem wurde die Recyclingfreundlichkeit der Verpackungen technisch optimiert: Große Kartons sind so konstruiert, dass sie sich in kleinere Einheiten falten lassen und in private Hausmülltonnen passen. Die Materialumstellung spart nach Firmenangaben seit 2020 über 15.000 Tonnen Plastik ein.
Der Gesamtanteil recycelter Materialien in allen ausgelieferten Apple-Produkten liegt 2025 bei 30 Prozent. Insbesondere wurde die Verwendung von 100 Prozent recyceltem Kobalt in Batterien sowie 100 Prozent recycelten Seltenerdmetallen in Magneten erreicht. Für die Rückgewinnung von Geräten am Ende ihrer Lebensdauer setzt Apple auf die Anlage „Cora“ in Kalifornien, die mit Präzisionszerkleinerung und Sensortechnik arbeitet, sowie auf die KI-Software „A.R.I.S.“, die Recyclingbetrieben die Sortierung von Elektronikschrott erleichtern soll.
Die Maßnahmen unterstützen Apples Strategie zur CO₂-Neutralität bis 2030. Die Treibhausgasemissionen liegen bereits 60 Prozent unter dem Stand von 2015 und stabilisieren sich trotz steigendem Absatz. Die jährliche Umweltberichterstattung zum Earth Day dokumentiert diese Entwicklungen, während die Lieferkette schrittweise auf den Einsatz sekundärer Rohstoffe und geschlossene Materialkreisläufe umgestellt wird.
kb