Informationen aus der Verpackungsbranche
Vom 3. bis 6. Mai 2022 findet in Mailand erstmals die Messe Greenplast statt. Im Focus stehen die Themen Nachhaltigkeit, Recycling und Energieeffizienz im Bereich der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Auf dem Messestand (Standnummer 62/61, Halle 14) demonstriert Arburg seine Kompetenz in den Bereichen Circular Economy und Ressourcenschonung mit einer Turnkey-Anlage: diese produziert Becher aus biobasiertem Polypropylen (PP) mit aufgelasertem R-Cylce-Code zur sortenreinen Wiederverwertung.
Während der Messe zeigt Arburg einen elektrischen Allrounder 470 A mit einem Multilift-Robot-System. Darüber hinaus ist die Maschine mit Assistenzpaketen ausgestattet, die bei der Einrichtung, dem Produktionsstart, der Prozessoptimierung, der Programmierfreiheit, bei Überwachung und Service helfen und den Allrounder zu einer echten „Smart Machine“ machen. Die Maschine produziert in einem Einfach-Heißkanal-Werkzeug vollautomatisiert Kunststoff-Becher aus biobasiertem PP, die nach dem Spritzgießprozess der Initiative R-Cycle folgend mit einem QR-Code belasert werden.
Mit einer Turnkey-Anlage lassen sich Becher vollautomatisiert herstellen und bedrucken. [Source: Arburg]
Mit Hilfe dieses digitalen Produktpasses lassen die Becher sich nach der Nutzungsphase sortenrein trennen und recyceln. Zentrales Element von R-Cycle ist eine Datenbank, in der alle Informationen zu den verwendeten Inhaltsstoffen hinterlegt sind. Mit diesem Anwendungsbeispiel zeigt Arburg eine Möglichkeit, wie sich aus Kunststoffprodukten aus dem Post-Consumer-Bereich hochwertiges Rezyklat zurückgewinnen lässt, um den Wertstoffkreislauf zu schließen.
Die Besucher haben zudem die Möglichkeit, an zwei Stationen sowohl das Kundenportal arburgXworld als auch das Arburg-Leitrechnersystem ALS kennenzulernen und live zu testen. Beide Systeme sind modular aufgebaut und tragen durch ihre Features zu einer effizienteren Produktion bei.
Die Messe wird von einer Konferenz begleitet, auf der Bertram Stern, Sustainability Manager bei Arburg, in einem Vortrag die Ziele und den Mehrwert einer ressourcenschonenden Kunststoffverarbeitung erläutert. „Das Referat enthält auch konkrete Maßnahmen, die dabei helfen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und ressourcenschonend zu produzieren. Dieses Expertenwissen können unsere Kunden sofort einsetzen", erklärt Bertram Stern dazu.
st