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Silver plastics vernetzt Maschinen mit neuer IIoT Lösung - das Dashboard zeigt Produktionsdaten in Echtzeit.
Silver plastics vernetzt Maschinen mit neuer IIoT Lösung - das Dashboard zeigt Produktionsdaten in Echtzeit. [Source: Silver Plastics]

Silver Plastics, Hersteller von Kunststoffverpackungen für die Lebensmittelindustrie, nutzt ab sofort eine neue Lösung für die Vernetzung seiner Maschinen. Ziel ist es, mithilfe der Konnektivitätslösung Produktionsdaten besser einsehen und nutzen zu können. Dafür kooperiert Silver Plastics mit dem Software-Unternehmen RE: GmbH, einem Corporate Start-up der Reifenhäuser-Gruppe. Die RE: GmbH hat zunächst zwei Maschinen am Standort Troisdorf an die Plattform c.Hub angeschlossen und ein Dashboard für die Datenvisualisierung entwickelt.

„Es ist für uns sehr wertvoll, nun in Echtzeit Einblick in die Produktionsdaten aller angeschlossenen Maschinen zu erhalten. Denn mit dem c.Hub können wir sowohl ältere als auch neue Maschinen anbinden“, betont Daniel Arens, Leiter der Instandhaltung bei Silver Plastics. „Auf dem Dashboard sehen wir vom Büro aus einfach und schnell, wie die Produktion läuft.“ Thorsten Reckelkamm, Projektleiter bei der RE: GmbH, erklärt: „Wir haben den Anspruch, die Extrusionsbranche zu digitalisieren. Bisher ist es noch weit verbreitet, Daten auf Papier oder in vielen verschiedenen Systemen zu erfassen. Das ist ungenau und fehleranfällig. Wir freuen uns, mit Silver Plastics nun einen Partner gewonnen zu haben, der einen neuen Trend in der Branche setzen könnte.“

Neben dem Management profitiert vor allem die Maintenance Abteilung von der neuen Lösung. „Die Daten, die wir erhalten, sind jetzt viel genauer und zuverlässiger als Mitschriften auf Papier“, unterstreicht Peter Landsberg, Automatisierungstechniker bei Silver Plastics. „Bisher prüfen die Maschinenbediener die Werte in regelmäßigen Intervallen direkt an der Maschine. Wenn aber zum Beispiel zwischen diesen Zeiträumen eine Temperaturschwankung auftritt, sieht man dies nicht. Das neue Dashboard hilft uns dabei, Produktionsfehler frühzeitig zu erkennen und besser einzugrenzen. Außerdem können wir genauer ableiten, ob und wo Wartungen nötig sind“, so Landsberg.

Die Konnektivitätslösung ist zunächst als Proof of Concept angelegt. Im nächsten Schritt sollen weitere Maschinen angebunden und diese mit weiteren Apps zum Beispiel zur Overall Equipment Efficiency (OEE) verknüpft werden.

st

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