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Informationen aus der Verpackungsbranche

Recycling-Initiative für Verbundfolienverwertung

Kreislaufführung in der Praxis erwiesen

Anfang Februar verließ der erste LKW mit einer Ladung des im Carboliq-Verfahren erzeugten Öls die Pilotanlage von Recenso.
Anfang Februar verließ der erste LKW mit einer Ladung des im Carboliq-Verfahren erzeugten Öls die Pilotanlage von Recenso. [Source: Südpack]

Die von den Partnern Südpack, Recenso und Count getragene Initiative zur Kreislaufführung von Wertstoffen aus der Folienherstellung hat ein erstes, wichtiges Ziel erreicht. Erstmals wurde in der Pilotanlage von Recenso ein Öl durch chemisches Recycling von Ressourcen (aus der Produktion von Südpack) gewonnen. Die Kooperation will aus bislang mechanisch nicht recyclingfähigen Wertstoffen mit Hilfe des Carboliq-Verfahrens neue Rohstoffe erzeugen und dadurch weitere Kreisläufe in der Verpackungsindustrie schließen.

Durch das chemische Recycling lassen sich aus mehrschichtigen, gemischten oder auch verunreinigten Folienverbunden neue, hochwertige Basis-Chemikalien gewinnen. Die hieraus zu erzeugenden Kunststoffe eignen sich wiederum für die Herstellung von Hochleistungsfolien. Diese genügen den Anforderungen an Verpackungen für anspruchsvolle Produkte, auch für Folien für die Lebensmittelindustrie.

Mit der Investition in die Kooperation mit Recenso, einem Spezialisten für die Rohstoffrückgewinnung, verfolgt Südpack das langfristige Ziel, die Technologie des chemischen Recyclings weiterzuentwickeln und das Verfahren als zusätzliche Recyclingalternative im Markt zu etablieren. Damit sollen Wertstoffkreisläufe geschlossen und anspruchsvolle Recyclingquoten in der Verpackungsindustrie erfüllt werden. Zugleich trägt das Verfahren maßgeblich zur Optimierung des Südpack-Wertstoffmanagements bei und soll einen wesentlichen Beitrag zur Klimaneutralität des Folienherstellers beisteuern.

„Wir sind uns unserer ökologischen wie sozialen Verantwortung sehr bewusst – und fühlen uns für den gesamten Lebenszyklus unserer Verpackungsmaterialien verantwortlich“, erklärt Johannes Remmele, Gesellschafter von Südpack. „Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, für diese Materialien auch ein sinnvolles Recycling nach deren Nutzungsphase sicherzustellen – und einen wegweisenden Beitrag zu einer zirkulären Wirtschaft wie auch zur Dekarbonisierung und CO2-Reduzierung zu leisten.“

st

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