Informationen aus der Verpackungsbranche
Die AR Packaging-Tochtergesellschaft CC Pack hat eine gemeinsam mit Stora Enso entwickelte Technologie vorgestellt, die auf gepressten, gasdichten Kartonschalen für gekühlte Lebensmittel basiert. Schutzgasverpackungen sind ein neuer Anwendungsbereich für gepresste Kartonschalen. Die gasdichte Schale ist mit ihrem hohen Anteil an erneuerbaren Materialien sowie der attraktiven Haptik von Papier eine kostengünstige und nachhaltige Alternative zu Kunststoffschalen, wie die Skandinavier erläutern. Produziert werden die Schalen aus barrierebeschichtetem TrayformaTM by Stora Enso mit einer neuen Schalenpresstechnologie.
„Wir freuen uns, dass aus dieser Kooperation eine neue erneuerbare Verpackungslösung entstanden ist", erläutert Henna Paakkonen-Alvim, Vice President Innovations der Stora Enso Division Consumer Board. „Die zunehmende Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungen hat zu einer intensiven Forschung nach gasdichten Kartonschalen geführt", betont Åke Larsson, Geschäftsführer bei CC Pack. „Die Form der Schale ist so optimiert, dass die Verpackung mit Sicherheit dicht ist und so, je nach Verpackungsinhalt, eine Haltbarkeit von bis zu 18 Tagen gewährleistet werden kann. Somit werden die Anforderungen für eine Vielzahl von gekühlten Lebensmitteln, wie z. B. Hühnerfleisch, verarbeitetes Fleisch, Käse und Fertiggerichte, erfüllt."
Die Kartonverpackungen werden zusammen mit individuellen Deckelfolien geliefert, die eine an den Verpackungsinhalt angepasste Versiegelung sowie die erforderliche Barriereschicht bieten. Der Hersteller der Schalen, CC Pack, und der Folienmateriallieferant Flextrus gehören zur AR Packaging-Gruppe und operieren in Schweden. AR Packaging führt bereits mit mehreren bedeutenden europäischen Lebensmittelproduzenten die ersten Probeläufe mit den neuen Schalen durch.
st