Informationen aus der Verpackungsbranche
Der Kühlverpackungsproduzent Schaumaplast hat an eine neue Mehrweg-Thermobox entwickelt, mit der temperaturempfindliche Produkte – laut Hersteller auch unter extremen Bedingungen – im vorgeschriebenen Temperaturbereich gehalten werden. Medikamente, pharmazeutische Wirkstoffe oder auch Lebensmittel werden darin, auch ohne Stromzufuhr, bis zu 120 Stunden kühl gehalten.
„Mit der neuen Thermobox kommen wir der steigenden Nachfrage nach robusten, mehrwegfähigen Kühlverpackungen nach“, erklärt Bernhard Hauck, Geschäftsführer der Schaumaplast Gruppe, auf der interpack 2017 letzte Woche in Düsseldorf. „Dass wir damit prompt den europäischen Verpackungspreis ‚PackTheFuture‘ für besonders nachhaltige Kunststoffverpackungen in der Kategorie Save Food gewinnen, freut unser Entwicklerteam natürlich“, ergänzt Dirk Werrmann, Geschäftsführer der Schaumaplast Nossen GmbH.
Auch für den „WorldStar Award 2018“ hat sich die Schaumaplast-Lösung qualifiziert und wird dort als Kanditat antreten.
Die Außenbox wird aus widerstandsfähigen Partikelschaum EPP (expandiertes Polypropylen) gefertigt und eignet sich daher für Mehrweganwendungen. Im Inneren sind hochdämmende Vakuumisolationspaneele verbaut, die nur einen geringen Wärmefluß von außen in den Produktraum zulassen. Durch die entnehmbare und leicht zu reinigende Kunststoffinnenverkleidung werden die Vakuumpaneelen geschützt und es wird ein hoher hygienischer Standard erreicht. Die richtige Temperatur im Boxeninneren wird durch spezielle Kühlakkus sichergestellt. Versender von Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten und andere Interessenten können die neue Thermobox ab dem 01. Juli 2017 bei Schaumaplast beziehen.
Die Schaumaplast-Gruppe stellt in Deutschland, Polen und den USA Formteile aus EPS (Airpop, Styropor), EPP und anderen Partikelschäumen her. Schaumplast wurde 1964 gegründet und beschäftigt heute an fünf eigenen Standorten über 200 Mitarbeiter. Frisch hinzugekommen ist letztes Jahr eine Beteiligung an dem US-Verarbeiter Plymouth Foam mit weiteren drei Standorten in den USA.
kb