Informationen aus der Verpackungsbranche
Auf 2,9 Milliarden Aerosoldosen aus Aluminium beliefen sich im ersten Halbjahr 2017 weltweit die Ablieferungen der Herstellerfirmen, die sich in der International Organisation of Aluminium Aerosol Container Manufacturers (AEROBAL) zusammengeschlossen haben. Damit bewegt sich die Produktion in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, an dessen Ende die Branche ein Rekordergebnis verzeichnete.
„Da liegen wir wieder gut auf Kurs“, konstatiert AEROBAL Generalsekretär Gregor Spengler, und er ist zufrieden mit der wiederum ausgezeichneten Performance der Aluminium-Aerosoldosen auf den internationalen Verpackungsmärkten. „Besonders erfreulich war die Entwicklung bei Deodorants. Hier verzeichnen wir in der ersten Hälfte des Jahres ein Plus von gut 5 %. Leider konnten Haarpflegeprodukte und Rasierschäume da nicht ganz mithalten. Sie präsentieren sich schwächer als im Jahr davor.“
Mit ungefähr 80 % geht der Löwenanteil der Gesamtproduktion nach wie vor in den Bereich Body Care und Beauty. Der Pharmabereich, der Lebensmittelsektor sowie die Märkte für Haushalts- und chemisch/technische Produkte nehmen die restlichen 20 % der Produktion auf.
Einziger Wermutstropfen in der positiven Halbjahres-Bilanz sind laut Generalsekretär Spengler die höheren Rohstoffkosten. „Hier fallen natürlich zuerst einmal die steigenden Aluminiumpreise ins Gewicht. Aber auch die Preise für Lacke und Druckfarben haben merklich angezogen.“
Dessen ungeachtet sind die Erwartungen für die zweite Jahreshälfte in der Branche durchaus optimistisch. So gibt sich AEROBAL-Präsident Eric Frantz zuversichtlich, dass das Ergebnis des Vorjahres auch im Jahr 2017 wiederholt werden kann.
st