Informationen aus der Verpackungsbranche
Auf der diesjährigen Messe FachPack in Nürnberg zeigt Schubert die erste Schlauchbeutelmaschine, die in eine schaltschranklose TLM-Maschine integriert ist und als Flowmodul bezeichnet wird.
Schubert kann so mit insgesamt sieben Modulen alle Standardaufgaben im Toploading-Bereich erfüllen. Mit dem Flowmodul bietet das Unternehmen seinen Kunden auch die Möglichkeit, Aggregate für die Primärverpackung lückenlos in eine TLM-Anlage zu integrieren. Bei diesen Anwendungen greift der Verpackungsmaschinenhersteller ebenfalls auf Standardlösungen zurück, wie sie bereits in den bewährten TLM-Modulen eingesetzt werden. Die Anwender profitieren dank der Modularität von einer platzsparenden und flexiblen Lösung.
Bei der ausgestellten Maschine handelt es sich um eine Pickerlinie mit fünf F4-Robotern, die Kekse in das Produktzuführsystem eines Flowmoduls legen. Insgesamt durchlaufen 500 Produkte bzw. 250 Beutel mit je zwei Produkten den Verpackungsprozess in der Minute. Die Produktzuführung besteht aus einer flexiblen, vollautomatisch verstellbaren Kette, mit der Produkte auf Zahnriemen auch getragen werden können. Die Kettengeschwindigkeit wird von den Robotern geregelt und stufenlos an den Produktfluss angepasst.
Das Flowmodul ist vollständig in die Linie der schaltschranklosen Verpackungsmaschine integriert und wird über die Verpackungsmaschinensteuerung VMS gesteuert. Da die gleichen Steuerungskomponenten wie bei den Robotern zum Einsatz kommen, erfolgt die Steuerung der gesamten Anlage über ein einziges Terminal.
Das Flowmodul und die Zuführung bestehen aus acht NC-Antrieben und vier Stellantrieben. Für die Umstellung auf ein anderes Produkt verstellen sich Flowmodul und Kette automatisch. Nach der Umstellung sind laut Schubert keinerlei Einstellarbeiten erforderlich. Der Wechsel von einer Folienrolle auf die nächste erfolgt gleichfalls automatisch.
Standardmäßig wird die jüngst vorgestellte 3D-Bilderkennung genutzt. Somit werden nur gut erkannte Produkte verarbeitet und abweichende Produkte haben keinen Einfluss auf die Anlageneffizienz.
Schubert auf der Fachpack 2016: Halle 1, Stand 219
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