Informationen aus der Verpackungsbranche
Anfang Juni teilte HP mit, eine strategische Kooperation mit Smurfit Kappa eingegangen zu sein. Ziel sei die weitere Entwicklung der HP PageWide C500 Press für den digitalen Wellpappendirektdruck.
Mit der Maschine will Smurfit Kappa Wellpappe in Offset-Qualität direkt bedrucken, kürzere Produktionszeiten mit Just-in-Time-Produktion bieten und durch On-Demand-Dienstleistungen zusätzlich eine hohe Flexibilität in der Produktion erreichen.
Laut HP kann die Druckmaschine leicht in bestehende Produktionsumgebungen integriert werden und erlaubt die Verarbeitung eines breiten Spektrums unterschiedlicher Medien, von leichten Micro-Flutes bis hin zur schweren Doppelwellpappen.
Weiter wurden neue wasserbasierte HP Druckfarben für den Druck auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite von Verpackungskartons entwickelt, die mit weltweiten Vorgaben zur Lebensmittelsicherheit und Branchenstandards[1] übereinstimmen.
HP plant, 2017 mit Tests der HP PageWide C500 Press in Produktionsstätten von Kunden zu beginnen. Die Druckmaschine soll dann voraussichtlich ab 2018 auf dem Markt verfügbar sein[2].
Mit Smurfit Kappa habe HP "damit einen Partner gefunden, mit dem wir die HP PageWide C500 Press perfektionieren und die Digitalisierung des Marktes für Wellpappverpackungen vorantreiben können", so Mike Salfity, General Manager und Global Head, HP Graphics Solutions Business bei HP Inc.
[1]: Die Tinte soll folgende US- & EU-Vorschriften und Industrie-Richtlinien erfüllen: US FDA 21CFR parts 170-199, EU Framework Reg’n 1935/2004/EC, Artikel 26(i) der Swiss Ordinance 817.023.21, EuPIA Richtlinie für Tinte 2011 (& EuPIA Guidance 3rd Revised Version for GMP), Nestle Richtlinie (2014), EN 1230. Der Kunde ist für die Einhaltung der Bestimmung zu Lebensmittelverpackungen der produzierten Verpackungsartikel verantwortlich. HP kann Informationen über relevante OPV Kandidaten zur Verfügung stellen.
[2]: Änderungen der Verfügbarkeit sind laut HP vorbehalten, auch variiere die Verfügbarkeit nach Region.
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