Informationen aus der Verpackungsbranche
Im Juli 2016 trat die freiwillige Vereinbarung zwischen der deutschen Bundesumweltministerin und dem Handelsverband Deutschland (HDE) über die kostenpflichtige Abgabe von Tragetaschen in Kraft. Ziel ist es, damit den Plastiktütenverbrauch in den Mitgliedsstaaten zu senken und so die Verschmutzung der Weltmeere mit Kunststoffabfällen zu mindern.
„Unser Ziel ist es, mit Informationskampagnen das Umweltbewusstsein der Verbraucher zu erhöhen“, erklärt Elin Floresjö, Generalsekretärin von CEPI Eurokraft. Durch Handlungsempfehlungen und das Aufzeigen der Auswirkungen von verschiedenen Verpackungsmaterialien auf die Umwelt, ermöglicht der Verband Konsumenten, die jeweils nachhaltigste Alternative zu wählen. „Die Vereinbarung zur kostenpflichtigen Abgabe von Tragetaschen ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn die dadurch erhoffte Wiederverwendung von Tragetaschen eintritt“, so Floresjö. „Bei dem heutigen Lebensstil ist es allerdings ungewohnt, ständig eine Tasche bei sich zu haben. Daher werden auch zukünftig noch Tüten benötigt, um Einkäufe – ob Lebensmittel, Textilien oder andere Waren – nach Hause zu transportieren. Verbraucher können mit der Wahl einer Papiertüte einen Beitrag für die Umwelt leisten.“
Papiertragetaschen haben eine gute Ökobilanz, insbesondere wenn sie aus Kraftpapier gefertigt mehrfach wiederverwendet werden. Sie sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sowie biologisch abbaubar. Darüber hinaus sind Papiertüten stabil, und der Inhalt wird durch ihre Festigkeit geschützt.
CEPI Eurokraft ist der europäische Verband für Hersteller von Kraftsackpapier für die Papiersackindustrie sowie Kraftpapier für die Verpackungsindustrie. Die zehn Mitglieder produzieren insgesamt 2,5 Millionen Tonnen Papier in zehn Ländern. http://www.cepi-eurokraft.org
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