Informationen aus der Verpackungsbranche
Krones teilte mit in den ersten drei Quartalen 2016 stabil gewachsen zu sein. Trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten und intensivem Wettbewerb verbesserte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % von 2.270,7 Mio. Euro auf 2.380,1 Mio. Euro. Regional betrachtet entwickelte sich der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2016 in China, im Mittleren Osten/Afrika sowie in Mittel- und Osteuropa am besten.
Der Auftragseingang von Krones stieg in den ersten neun Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 % auf 2.452,5 Mio. Euro. Mit 1.167,0 Mio. Euro verfügte Krones zum 30. September 2016 über einen um 4,2 % höheren Auftragsbestand als im Vorjahr.
Krones verbesserte das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Berichtszeitraum um 4,8 % auf 163,6 Mio. Euro. Von den Preisen ging unverändert keine Unterstützung aus. Zum Ergebnisanstieg beigetragen haben positive Effekte des Strategieprogramms Value sowie zusätzliche kurzfristige Kosteneinsparungen. Die EBT-Marge blieb in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 6,9 %. Aufgrund einer etwas geringeren Steuerquote kam das Konzernergebnis mit 5,5 % auf 114,3 Mio. Euro leicht stärker voran als das EBT. Von 3,45 Euro im Vorjahr auf 3,65 Euro legte das Ergebnis je Aktie in den ersten neun Monaten 2016 zu. Der ROCE (Return on Capital Employed) verringerte sich auf 15,5 % (Vorjahr: 17,0 %).
Um das Unternehmen nachhaltig voranzubringen, hat sich Krones das neue mittelfristige Ziel 7/8/20 gesetzt: Bis 2020 will Krones den Umsatz jährlich um durchschnittlich 7 % steigern, die EBT-Marge auf 8 % verbessern und den ROCE (Return on Capital Employed) auf 20 % voranbringen. Um ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 7 % zu erreichen, will das Unternehmen in den Regionen, in denen der Getränkekonsum überdurchschnittlich steigt, Marktanteile hinzugewinnen. Ein weiterer Wachstumsfaktor wird die stark zunehmende Vielfalt an abgefüllten Produkten und Produktverpackungen gesehen. Darüber hinaus sollen Firmenzukäufe sowie der Ausbau des eigenen Produktportfolios einen deutlichen Beitrag zum geplanten Wachstum leisten.
Weiterhin ist vorgesehen den Global Footprint von Krones zu stärken: Hierfür wird das Unternehmen einen größeren Teil des Einkaufs, des Engineerings sowie Teile der Produktion zunehmend in die Regionen, in denen die Kunden ihre Fabriken betreiben, verlagern. Zudem wird die Gesellschaft die Modularisierung ihrer Maschinen und Anlagen weiter vorantreiben und das margenstarke Service-Geschäft ausbauen.
Die konkreten Maßnahmen und Programme, mit denen Krones die Ziele erreichen will, können der Präsentation zur Quartalsmitteilung entnommen werden. Diese Präsentation ist auf der Krones Webseite abrufbar. Auch die vollständige Mitteilung für das 3. Quartal 2016 hat Krones im Internet veröffentlicht.
kb