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Bosch Packaging Technology

Bosch erweitert Downstream-Spritzenportfolio

[img nm:20151130-bosch-usd] Bosch Packaging Technology er­weitert seine Linien­kompetenz in der Ab­füllung und Ver­arbeitung vor­sterili­sierter Spritzen. „Nachdem wir unser Fill-Finish-Portfolio erfolgreich komplettiert haben, möchten wir unsere Linien­kompetenz jetzt auch im Downstream-Bereich konsequent stärken“, erläutert Klaus Ullherr, Produkt­manager bei Bosch Packaging Technology. „Hier sind zwei Schritte erforderlich: Die Kolben­stange muss montiert und die befüllten Spritzen anschließend überprüft werden. Die USD Denester und RIL Kolben­stangenmontage- und Etikettier­maschinen stellen eine ideale Ergänzung zu unseren Füll- und Verschließ­maschinen, wie beispielsweise der kürzlich vorgestellten FXS Kombi dar.“ Erste Maschinen­kombinationen sind bereits in Europa und Asien in Betrieb.

Die mit flüssigen Pharmazeutika befüllten Spritzen werden in sogenannten Tubs manuell oder automatisch auf dem Einlaufband des Denesters platziert, von wo aus ein Greifer die Spritzen reihenweise auf ein einspurigen Transportband überträgt. Die Produkte verbleiben dabei stets in einer sicheren und kontrollierten Position. Je nach Modell erzielt der USD Denester eine Ausbringung von bis zu 400 Spritzen pro Minute. In Kombination mit den passenden Inspektionsmaschinen für Partikel- und kosmetische Inspektion sowie Dichtigkeitsprüfung, einem ZPS Puffersystem und einer RIL Kolbenstangenmontage- und Etikettiermaschine lassen sich so Linien für den mittleren und hohen Leistungsbereich realisieren.

[img nm:20151130-bosch-ril] Zur Sicherung von Produkt- und Be­diener­schutz sind die RIL-Modelle mit einer Front­verschluss­kontrolle aus­gestattet. Diese prüft die Anwesen­heit der schützenden Kappe auf der Injektions­nadel. Alle fehler­haften Spritzen gelangen über ein Sternrad in einen kunden­spezifischen Schlecht­ausschub. Nach Kolbenstangen­montage, Etikettierung und Kontroll­stationen können die verarbeiteten Spritzen auf der RIL zusätzlich mit einem Backstop versehen werden. Dieser verhindert beispiels­weise das voll­ständige Heraus­ziehen des Kolben­stopfens und verbreitert die Finger­auflage. So ist eine sichere und einfache Anwendung für den Patienten gewährleistet.

Erste Maschinenkombinationen in Betrieb

„Das Downstream-Equipment ist ein wichtiger Bestandteil unserer Linienkompe- tenz im Spritzenbereich“, unterstreicht Klaus Ullherr. „Die neuen Modelle sind so- wohl im europäischen als auch im wachsenden asiatischen Markt gefragt: So wurden bereits mehrere Maschinen ausgeliefert, installiert und gemeinsam mit den Kunden in Betrieb genommen.“

Weitere Schritte zum Portfolioausbau sind in Planung, so beispielsweise die Integration von sogenannten Safety Devices für Spritzen, wie Bosch mitteilte.

kb