verpacken-aktuell

Informationen aus der Verpackungsbranche

Arburg

Arburg erweitert Produktionsstandort

[img nm:20140509-ahrburg] Ende April erfolgte der offiziellen Spatenstich für eine neue Montagehalle in Loßburg, die den zentralen Fertigungsstandort um 13 Prozent auf knapp 165.000 Quadratmeter erweitern wird. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2015 vorgesehen. Mit dem neuen Gebäudeabschnitt will Arburg der steigenden Nachfrage nach großen Spritzgießmaschinen und kompletten Fertigungszellen gerecht werden.

„Wachsen heißt bewahren, heißt aktiv die Zukunft sichern“, erläuterte Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung bei Arburg, zu Beginn seiner Rede und führte aus: „Die deutlich im zweistelligen Euro-Millionen-Bereich liegende Investition in den neuen Gebäudeabschnitt ist ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Loßburg und belegt die langfristige und zielorientierte Strategie, für die Arburg seit Jahrzehnten bekannt ist und die uns zu einem verlässlichen Partner macht.“ Gerade für die Montage und Probeläufe großer Spritzgießmaschinen bis 5.000 kN Schließkraft und kompletter Turnkey-Anlagen benötige man deutlich mehr Zeit und Platz.

Moderne Gebäudetechnik reduziert Energiebedarf

So sieht die Gebäudekonzeption beispielsweise vor, die entstehende Abwärme für die Hallenheizung zu nutzen. Aufgefangenes Regenwasser wird von den Gärtnern verwendet und deckt den kompletten Bedarf für die sanitären Anlagen ab. Hinzu kommt als Besonderheit die Nutzung als Pufferspeicher für die im Gebäude benötigte Industriekühlung. Nordlicht-Sheddächer reduzieren die thermische Belastung und minimieren den Bedarf an elektrischer Beleuchtung auf das Notwendigste. Die natürliche Kälte der Außenluft wird für die Gebäude-Klimatisierung eingesetzt – z. B. über ein ausgeklügeltes Fassadenkonzept, das anstelle von Lüftungsanlagen die natürliche Lüftung nutzt. Zudem ist die Erweiterung der Photovoltaik-Anlagen mit weiteren 340 kWp (Kilowatt Peak) vorgesehen.

kb