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Bosch Packaging Technology

Modulares Labor-Abfüllsystem

[img nm:20130627-bosch] Bosch stellt mit der FHM 1000-Serie eine neue halbautomatische, modulare Laboranlage für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika vor. Der erste Prototyp der Serie wurde dem Fachpublikum anlässlich des Crailsheimer Pharmatags im Mai 2013 präsentiert.

Die Neuentwicklung ist insbesondere für Pharmazeuten sowie für den Einsatz in Laboren und frühen klinischen Studien geeignet. Die Füllparameter lassen sich leicht per „Scale-Up“ auf Produktionssysteme übertragen: Alle relevanten Kennziffern werden im Labor gemessen und festgelegt, um diese anschließend ohne weitere Einstellung auf die Produktionsmaschine zu übertragen.

Grundlage für den FHM 1000-Prototyp waren Entwicklungsarbeiten unter früher Einbindung von Kunden und Endnutzern. „Ziel ist es, unseren Kunden mit der neuen Serie kompakte und modulare Laborfüllsysteme anzubieten, die Prozesse im Arbeitsalltag unterstützen“, sagte Joachim Brenner, Standortleiter Crailsheim und Verantwortlicher für das Produktportfolio Pharma Liquid bei Bosch weltweit.

Die Laboranlagenserie besteht aktuell aus vier unterschiedlichen Modulen: der Benutzerschnittstelle, dem Füllmodul, dem Waagemodul und der Nadelbewegung. Der Abfüllprozess mit der Füllnadelbewegung und das Wiegen über eine In-Prozess-Kontrolle (IPK) werden über das HMI parametriert. Die Ein- und Ausbringung des Packmittels hingegen erfolgt manuell.

Der Prototyp läuft mit einer Peristaltikpumpe. In einem nächsten Schritt sind weitere Füllmodule, etwa mit einer Drehschieberkolbenpumpe, geplant. Je nach Bedarf lassen sich die unterschiedlichen Füllsysteme dann flexibel austauschen. Auch die Integration eines Verschließmoduls ist in Planung. Hier können die Packmittel mit unterschiedlichen Stopfen versehen werden. Eine Schutzverkleidung sowohl des Füllmoduls als auch der Nadelbewegung gewährleisten die Produkt- und Bedienersicherheit. „Unsere Kunden konnten sich auf dem Pharmatag bereits einen ersten Eindruck von unserer Neuentwicklung machen. Die Reaktionen haben uns darin bestärkt, die Laboranlage jetzt noch schneller weiterzuentwickeln“, sagte Brenner.

kb