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Herma

Flexibel nonstop etikettieren

[img nm:20120912-herma] Highspeed-Etikettierer wie der Herma 400 sorgen dafür, dass Etikettenrollen immer schneller leer laufen. Damit die Produktion dabei nicht unter einem häufigeren Rollenwechseln leidet, präsentiert Herma auf der FachPack einen neuartigen Splicer für den unterbrechungsfreien Produktionsbetrieb Er arbeitet formatunabhängig: Bei einer Änderung der Rollenbreite oder des Etikettenmaterials sind keine aufwändigen und zum Teil sogar kostenintensiven Umbauten notwendig. Außerdem verzichtet der Herma Splicer auf ein Messer oder eine andere Schneidevorrichtung. „Wir konzentrieren uns auf das sichere Zusammenkleben von Rollenende und -anfang“, erklärt Martin Kühl, Leiter Etikettiermaschinen bei Herma. Der Splice-Vorgang dauert weniger als eine Sekunde und ist damit extrem kurz. Entsprechend klein kann auch die Schlaufe mit dem Bandpuffer gehalten werden. Damit wird die Stabilität des Bandlaufs und des Etikettierprozesses erhöht. Ein wichtiges Kriterium für einen möglichst unterbrechungsfreien Produktionsprozess.

Um den Schneidevorgang im Splicer überflüssig zu machen, basiert die Lösung auf definierten Bandenden. Diese lassen sich bereits im Produktionsprozess der Etikettenrollen einfach realisieren. Sollte das nicht möglich sein, können Etikettenverwender die fertigen Rollen alternativ aber auch mit einem speziellen Werkzeug vorbereiten. Der Splicer ist ein eigenständiges Modul, das sich bei Bedarf auch nachträglich problemlos in bestehende Herma Kennzeichnungsanlagen einbauen lässt. Sein integrierter Klebebandspender schneidet automatisch. Der Bediener muss den Klebestreifen lediglich in die richtige Position bringen. Zum Einsatz kommen dafür industrieübliche Klebebänder. Der Splicer kann problemlos auch in High-Speed-Anwendungen eingesetzt werden. Darüber hinaus kann das System den Splicevorgang an die übergeordnete Anlage kommunizieren.

FachPack: Halle 3, Stand 107