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Reifenhauser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik

PET-Gießfolienanlagen für große Flexibilität

[img nm:20121016-reifenhauser] Bereits zur K 2010 in Düsseldorf erregte Reifenhäuser großes Aufsehen und internationales Interesse mit der Vorführung einer Gießfolienanlage, mittels der eine 3-schichtige, unverstreckte Cast-PET-Folie hergestellt wurde. Inzwischen sind weltweit bereits vier Anlagen mit dieser Technologie im Einsatz. Weitere Anlagen befinden sich nach Firmenaussage kurz vor der Auslieferung. Die Doppelschneckenextrusion mit dem "Reitruder" bildet auch hier das Herzstück der Anlage, die die Verarbeitung von PET ohne vorherige Kristallisation und Vortrocknung ähnlich wie bei der Herstellung von Glattwerksfolien ermöglicht. Diese Technologie erlaubt dem Kunden neben vielen technischen Vorteilen eine besonders kostengünstige Produktion von PET-Folien. Auch die für ein anspruchsvolles Produktspektrum optimierten Wickler basieren auf einem vielfach bewährten Konzept. Sowohl bei empfindlichen 12 µm dünnen PET-Folien, klassischen CPP-Folien und den relativ steifen 150 µm PET-Dickfolien erfolgt die Wicklung mittels eines speziell ausgelegten Dreharmwicklers so, dass bei vielen Anwendungen auf späteres Rollenschneiden und Umwickeln verzichtet werden kann. Das optimiert das Produktionsergebnis und wirkt zusätzlich kosteneffizient. Blisterfolien stellen eine der vielen Anwendungsmöglichkeiten dar. Hier erlaubt die spezielle Gießfolientechnologie eine Stärkenreduzierung unterhalb den für Glättwerksprozesse üblichen 150 µm auf 120 µm. Auch hier öffnen sich zusätzliche Kostenvorteile. Technisch betrachtet, ist der Trend zur Coextrusion weiterhin eindeutig. Wurden bislang häufig BOPET-Folien mit Barrierefolien laminiert, so kann jetzt eine derartige Verbundfolie in einem Produktionsvorgang co-extrudiert werden. Dieses Verfahren wird im Glattwerksfolien-Bereich bereits mit jahrzehntelanger Expertise auf Anlagen von Reifenhäuser Cast Sheet Coating erfolgreich praktiziert. Vorteilhaft gegenüber BOPET-Anlagen ist zudem die kleinere Anlagengröße, die verbunden mit geringeren Leistungen dem Anwender deutlich mehr Flexibilität gibt. Kleinere Aufträge in speziellen Folienstärken sind ebenso gewährleistet, wie Rezepturanpassungen für bestimmte Anwendungen. Dazu Michael Beckhoff, Vertriebsleiter der Reifenhäuser CSC: "Die vielen Möglichkeiten und Varianten, CPP-Folien in gleichwertiger Qualität und Effizienz einer klassischen CPP-Anlage herzustellen, eröffnen ganz neue Perspektiven bei der optimalen Auslastung der Anlage." Der zum 01.07.2012 in Reifenhäuser Cast Sheet Coating umbenannte Hersteller von Gießfolien-, Glättwerks- und Extrusionsbeschichtungsanlagen stärkt mit diesen innovativen Verfahren weiterhin seine Position im Bereich Gießfolienanlagen und arbeitet an der konsequenten Weiterentwicklung dieser herausragenden Technologien - auch mit Blick auf die K 2013 in Düsseldorf.

st