Informationen aus der Verpackungsbranche
[img nm:20110915-basf-biomuelltueten] Der Landkreis Bad Dürkheim gestattet ab sofort die dauerhafte Nutzung von Biomülltüten aus dem kompostierbaren Kunststoff Ecovio+®+ FS der BASF. Drei Monate lang haben Bürger und lokale Entsorger die Tüten getestet. Das Ergebnis des Pilotprojekts: Die Bürger im Landkreis Bad Dürkheim sind laut einer Umfrage sehr zufrieden mit den neuen Mülltüten. Und auch das Biokompostwerk Grünstadt der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH zieht eine positive Bilanz. Die Beutel aus Ecovio FS wurden vollständig abgebaut und beeinträchtigten die Qualität des Komposts nicht.
"Gemeinsam mit Veolia Umweltservice West GmbH und der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft hatten wir bereits 2009 gezeigt, dass die Tüten im Biokompostwerk Grünstadt tatsächlich abgebaut werden", so Jürgen Keck, Leiter des globalen Geschäfts für bioabbaubare Kunststoffe der BASF. "In dem dreimonatigen Pilotprojekt wollten wir nun erfahren, ob die Bürger mit den Ecovio-Beuteln zufrieden sind. Auch war es uns wichtig sicherzustellen, dass die sehr hohe Kompostqualität im Landkreis Bad Dürkheim erhalten bleibt, wenn die Bürger die Ecovio-Beutel verwenden", ergänzt Jens Hamprecht, Globale Strategie und Innovationsmanagement, Geschäftseinheit Spezialkunst-stoffe der BASF. Zum Projektstart Anfang April erhielten rund 65.000 Haushalte im Landkreis Bad Dürkheim jeweils zehn Biomülltüten aus dem kompostierbaren Kunststoff Ecovio FS.
Die unabhängige Beratungsfirma IBK-Solutions hat das Pilotprojekt begleitet und den Kompost im Biokompostwerk Grünstadt untersucht. Darüber hinaus wurden die Bürger nach ihren Erfahrungen mit den Tüten befragt. Die Analyse zeigt, dass die biologisch abbaubaren Biomülltüten die Kompostqualität nicht beeinträchtigt haben. Der Kunststoff konnte vollständig abgebaut werden.
Laut Umfrage waren knapp 90 Prozent der Bürger mit den Ecovio-Tüten zufrieden. Für mehr als die Hälfte der Befragten sind die Beutel sehr hilfreich bei der Bioabfallsammlung. Vor allem das bequemere Trennen von Biomüll ohne durchnässte Tüten und üble Gerüche kam bei den Bürgern sehr gut an. Die Analyse von IBKSolutions zeigte, dass die gefüllte Tüte nach der Sammlung in der Küche noch mindestens zwei Wochen gelagert werden kann, ohne dass Flüssigkeiten durchsickern. Gewünscht haben sich die Bewohner des Landkreises für die Zukunft Tüten verschiedener Größen sowie Vorrichtungen zum Tragen und Verschließen der Tüten. Auch sollte es mehr Verkaufsstellen geben. Diese Hinweise werden vom Tütenhersteller Weltplast bei der dauerhaften Einführung geprüft.
st