Informationen aus der Verpackungsbranche
[img nm:20110804-sca-falltest] Viele Stoffe werden vom Gesetzgeber als Gefahrgut klassifiziert. Die rechtlichen Anforderungen in diesem Bereich dienen der Sicherheit von Mensch und Umwelt und müssen erfüllt werden. Manche gefährliche Güter dürfen jedoch in begrenzten Mengen (Limited Quantities) unter vereinfachten Bedingungen befördert werden. Die Verpackungen hierfür nennt man LQ-Gefahrgutverpackungen. SCA Packaging Deutschland hat jetzt speziell für diesen Markt neue Wellpappsorten entwickelt, die in Sachen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit punkten.
Ob Airbags, Lacke, Klebstoffe, Munition, Sprengstoff oder chemische Substanzen - für manche Gefahrgüter gibt es aus vertretbaren Gründen die Limited Quantity (LQ)-Regelung. Diese erlaubt den Transport definierter Güter in LQ-Gefahrgutverpackungen. Obwohl die gesetzlichen Auflagen hier niedriger sind, setzt SCA Packaging Deutschland mit aufwändigen Prüfverfahren auch bei LQ-Gefahrgutverpackungen auf höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Überdies erhalten die Kunden mit dem Prüfbericht ein Dokument einer anerkannten Prüfstelle, das ihnen die Auswahl einer geeigneten Verpackung attestiert.
[img nm:20110804-sca-aerosol] SCA Packaging hat jetzt für seine Gefahrgutverpackungen neue LQ-Wellpappsorten entwickelt, die den COBB 1800-Test (Wasseraufnahme-Test) ebenso bestehen wie die bisher eingesetzten Wellpappsorten aus Kraftliner-Papieren. Die neuen Wellpappsorten werden im Gegensatz zu bisher verwendeten Sorten zu 100 % aus Recyclingmaterial gefertigt. SCA Packaging bietet die neuen LQ-Gefahrgutverpackungen in verschiedenen Varianten an. Sie unterscheiden sich durch die maximal mögliche Belastung, die je nach Produkt- und Transportanforderungen variiert. Für einige dieser LQ-Wellpappsorten, die besonders häufig eingesetzt werden, gibt es darüber hinaus von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassene Bauartreihen.
st