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Messe Düsseldorf will Zugang zu neuen Märkten schaffen

[img nm:20110620-dornscheid] Die Messe Düsseldorf nimmt die internationalen Wachstumsmärkte verstärkt ins Visier. Mit der globalen Ausrichtung von Investitionsgütermessen will sie der Industrie den Zugang zu neuen Märkten öffnen. Dazu gehören neben den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) auch die boomenden arabischen Länder, Vietnam und Indonesien. Für letzteres kündigte der Messe-Düsseldorf-Konzern erst kürzlich an, ab 2012 die Messen Indoplas, Indopack und Indoprint auszurichten, gemeinsam mit der hundertprozentigen Tochter Messe Düsseldorf Asia und dem indonesischen Partnerunternehmen PT Wahana Kemalaniaga.

"Wir entwickeln unsere Veranstaltungen konsequent weiter und internationalisieren sie", beschreibt Dornscheidt die Strategie der Messe Düsseldorf. "Fachverbände unterstützen uns dabei. Bei Indonesien sind das die Vertreter der Kunststoff-, Gummi- und Lebensmittelindustrie. Auch die Repräsentanten aus den Bereichen Druck, Papier und Verpackung sind mit im Boot und natürlich der VDMA", so der Messechef. Die Düsseldorfer konzentrieren sich auf die Entwicklung und Ausrichtung von Investitionsgütermessen. "Das ist unsere Kernkompetenz, die wir immer weiter ausbauen. Bis 2015 wollen wir die globale Nummer eins für Investitionsgütermessen sein", sagt Dornscheidt.

Im Geschäftsjahr 2010 realisierte die Messe Düsseldorf im Ausland 22 Eigen- und 38 Auftragsveranstaltungen. 88 Prozent des Auslandsumsatzes wurden in den GUS-Staaten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und Indien erzielt. In Düsseldorf fanden 40 Messen und Ausstellungen statt, davon waren 24 Eigen- und 16 Gastveranstaltungen.

st