Informationen aus der Verpackungsbranche
[img nm:20110615-wuh] "Die wichtigsten Messetage waren Montag und Dienstag", so die Feststellung von W&H-Geschäftsführer Dr. Jürgen Vutz. "Viele Besucher wollten offenbar den parallel zur Messe laufenden Eurovision Song Contest umgehen und reisten daher erst zur zweiten Messehälfte an."
Das Lengericher Maschinenbauunternehmen Windmöller & Hölscher zeigte erstmals eine verfahrbare Verpackungsmaschine vom Typ Topas, die für den Einsatz in Logistikzentren vorgesehen ist. "Wir hatten Besucher aus allen Regionen des Marktes, wobei Osteuropa, Lateinamerika und der Mittlere Osten besonders hervorzuheben sind," berichtete der für den Vertrieb zuständige W&H-Geschäftsführer Peter Steinbeck. "Der Messeverlauf war durch gute und intensive Gespräche gekennzeichnet, das ausgestellte Exponat kam sehr gut an und wir konnten einige Abschlüsse erzielen".
Der Markt für Verpackungsmaschinen zieht deutlich wieder an, so die Beobachtung der Lengericher während der Messe. Einige größere Projekte seien in nächster Zeit zu erwarten, berichtet Rafael Imberg, der zuständige Vertriebsleiter für den Bereich FFS-Maschinen. Aber auf der interpack ist für W&H nicht nur das Segment FFS wichtig, sondern die Messe dient auch als Plattform für den Austausch mit Kunden und Interessenten aus dem gesamten Bereich der flexiblen Verpackung. "Mehr als 60 Kunden waren ebenfalls Aussteller auf der Messe", so die beiden W&H-Geschäftsführer. "W&H hat das breiteste Produktspektrum im Bereich der flexiblen Verpackung anzubieten und so wurden mit interessierten Kunden auch zahlreiche Gespräche über Druckmaschinen, Extrusionsanlagen oder Verarbeitungsmaschinen geführt."
Weiteres Exponat auf dem W&H-Messestand war eine Papierbeutelmaschine Matador NSL von Garant Maschinenhandel. Außerordentlich zufrieden zeigt sich auch Dieter Schallenberg, Geschäftsführer der W&H-Tochterfirma Garant Maschinenhandel, ebenfalls aus Lengerich. "Die Messe ist super gelaufen. Wir sehen nicht nur eine Renaissance der Papiertragetasche im Einzelhandel, sondern profitieren auch von den aktuellen Bemühungen um einen effizienteren Materialeinsatz. Deshalb waren wir mit unserem Exponat richtig aufgestellt, das bewies, wie man mit Pommes-Frites Portionsbeuteln deutlich weniger Rohstoffe verbraucht als mit den bisher verwendeten Kartonverpackungen."
st