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Heidelberg und Lincoln kooperieren bei der Ausbildung

[img nm:20110112-heidelberger] Die Heidelberger Druckmaschinen AG und der Walldorfer Maschinenbauspezialist Lincoln GmbH kooperieren in Zukunft bei der Ausbildung des beruflichen Nachwuchses. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten Vertreter beider Unternehmen gestern in Walldorf. Mit Beginn des kommenden Ausbildungsjahres mit Start am 01. September 2011 werden Auszubildende der Lincoln GmbH im Bereich Mechatronik Teile ihrer beruflichen Ausbildung bei der Heidelberger Druckmaschinen AG absolvieren. Lincoln kann dafür auf Ausbildungskapazitäten des Kooperationpartners zurückgreifen und gleichzeitig von dessen hohen Ausbildungsniveau profitieren. Die Auszubildenden bleiben während der externen Ausbildungsteile Mitarbeiter der Lincoln GmbH.

Diese Abmachung soll für den weltweit tätigen Druckmaschinenhersteller allerdings nur ein erster Schritt in neue Kooperationszeiten sein. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben generell, die Zahl der Ausbildungskooperationen in Zukunft deutlich zu erhöhen. Das Angebot richte sich im Wesentlichen an Unternehmen im weiteren Umkreis der Metropolregion Rhein-Neckar, wobei der Umfang der Kooperation prinzipiell auf den exakten Bedarf der jeweiligen Betriebe zugeschnitten werden könne, heißt es weiter.

Bereits jetzt greift der Druckmaschinenhersteller in bestimmten Berufsbildern auf die Ausbildungskompetenz anderer Unternehmen zurück. So absolvieren beispielsweise Auszubildende im Bereich Verpackungsmitteltechnik rund acht Wochen ihrer Ausbildung bei der Karl Marbach GmbH & Co. KG, einem international führenden Systemlieferanten für die Verpackungsmittelindustrie mit Sitz in Heilbronn. Im Gegenzug werden Marbach-Auszubildende für den gleichen Zeitraum in verschiedenen Bereichen von Heidelberg eingesetzt.