Informationen aus der Verpackungsbranche
[img nm:20100915-constantia] Der Umsatz der Constantia Packaging Gruppe hat sich nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zum sehr schwierigen ersten Halbjahr des Vorjahres um 16 % von 847,0 Mio. auf 981,3 Mio. in den ersten sechs Monaten 2010 verbessert. Das EBITDA lag mit 159,9 Mio. um 17 % über dem der Vergleichsperiode von 136,3 Mio. Das EBIT belief sich im ersten Halbjahr 2010 auf 103,0 Mio., und war somit 29 % höher als im Vorjahreszeitraum mit 79,7 Mio. der des Vorjahrs mit 16,1 %. Die anzahl der Mitarbeiter stieg im Stichtagsvergleich der Perioden um 29 % auf 9.726 Mitarbeiter.
Dabei entwickelten sich die Märkte des Segments Flexible Verpackung den Angaben nach grundsätzlich stabil. Der Segmentumsatz stieg im Periodenvergleich um 2 % von 494,6 Mio. auf 502,6 Mio. Bereinigt um die abgegebenen Firmen Danapak, Dänemark und AVI, Deutschland ergibt sich eine Umsatzsteigerung von 6 %. Das EBITDA wuchs um 15 % von 66,9 Mio. in der Vorjahresperiode auf 76,9 Mio. im ersten Halbjahr 2010, das EBIT um 25 % von 42,5 Mio. auf 53,2 Mio.
Im Juli 2010 wurde der Geschäftsbetrieb der spanischen Tobepal von Amcor erworben. Tobepal mit Standorten in Burgos und Logrono erzielte mit 488 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 100 Mio. Die Geschäftsschwerpunkte liegen bei flexiblen Verpackungen in den Bereichen Pharma, Lebensmittel und Haushaltsartikel. Die Transaktion wurde von der EU-Kommission bereits genehmigt, das Closing wird in den nächsten Monaten erwartet.
Vor dem Hintergrund von Konsolidierungen des Wettbewerbs sieht sich die Constantia Packaging AG in allen drei Segmenten auf der einen Seite global agierenden Rohstofflieferanten, auf Kundenseite ebenfalls weltweit aufgestellten Großkonzernen, z.B der Automobil-, Flugzeug-, Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie gegenüber. Die angelaufenen Produktivitätsverbesserungsprogramme in allen Bereichen der Gruppe sowie das kontinuierliche Portfolio-mananagement werden fortgesetzt. Bei Investitionen liegt der Schwerpunkt auf effizienz- und qualitätssteigernden Vorhaben. Für das Jahr 2010 sei man betreffend die Umsatz- und Ergebnisentwicklung trotz des schwierigen Umfelds weiterhin zurückhaltend optimistisch, so die Gruppe.