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Verpa baut drittes Werk

[img nm:20100816-verpa]Der Folienhersteller Verpa GmbH (Weidhausen) hat im Jahr 2010 die größte Kapazitätserweiterung der letzten Jahre durchgeführt. In den deutschen Werken installierte der Anbieter für stärkenreduzierte PE-Folien zwei neue Coextrusionslinien und eine 8-Farben „Vistaflex"-Anlage von Windmöller & Hölscher, die gerade in Betrieb genommen wird. Damit wachse die Ausstoßleistung in den beiden Werken Gunzenhausen (ALL-Plastic) und Weidhausen um mehr als 4.000 jato, berichtet das Unternehmen. Zuletzt aufgetretene Engpässe bei bedruckten Folien sollen jetzt der Vergangenheit angehören.

Den größten Anteil der Verpa-Investitionen von rund 10 Mio Euro macht aber der Werksneubau des dritten Werkes der Firmengruppe in der Nähe von Wroclaw in Polen aus. Hier wurde auf einem insgesamt 200.000 m2 großen Industrie-Gelände ein neues Werksgebäude für die Verpa Folie Wroclaw mit 3.000 m2 Produktions- und Lagerfläche errichtet.

Insgesamt kommt die Verpa-Gruppe damit nun auf eine Kapazität für mehr als 40.000 jato Folien. Mit den Produkten der Marke „Verpalin“ hat sich das Unternehmen vor allem in den Segmenten Lebensmittel und Getränke, Möbel und Küchen, Papierverarbeitung und Druck sowie Elektrogerätebau im mitteleuropäischen Raum eine gute Position erarbeitet. Darüber hinaus wird eine spezielle VCI-Korrosionsschutzfolie für den Kfz-Zulieferbereich angeboten.

st