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Neues Zwei-Komponenten-Konzept bei SB-Polymeren

Mehr Flexibilität für Schrumpffolien

[img nm:20100706-basf02]Vor drei Jahren im Markt eingeführt, sind Schrumpffolien auf Basis von Styrolux® HS 70 der BASF mittlerweile im europäischen Sleevemarkt etabliert. Gegenüber konventionellen Mischungen aus SBC (Styrol-Butadien-Styrol-Blockcopolmer) und PS (Polystyrol) zeichnet sich dieses Material durch einen besonders hohen Endschrumpf von über 70 Prozent aus.

Nun haben die Forscher der BASF nochmals deutlich verbesserte, weil steifere Styrolux-Typen, die auch zu noch dünneren Folien verarbeitet werden können, entwickelt, die das Sortiment für diese Anwendung erweitern sollen. Dabei wird erstmals ein Zwei-Komponenten-Konzept realisiert: Mit Styrolux T und Styrolux S lässt sich das gewünschte Eigenschaftsprofil der Schrumpffolie durch Abmischen beim Verarbeiter einstellen.

Die neuen Styrolux T/S-Folien sind nicht nur für das Querverstrecken geeignet, sondern führen auch als sogenannte MD-Folien zu qualitativ hochwertigen Produkten. Das Verstrecken in Extrusionsrichtung, wie es für die Banderolentechnik eingesetzt wird, ist maschinentechnisch einfacher und entsprechend kostengünstiger.

[img nm:20100706-basf01]Mit den neuen T/S-Schrumpffolienprodukten sind Schrumpfgrade von bis zu 45 % bei Temperaturen bis 100 C° und sogar bis zu 65 % bei Temperaturen zwischen 100 und 120 C° erzielbar, wie es in einer Pressemitteilung heißt, sie empfehlen sich deshalb für das Umschrumpfen im Dampftunnel, so die Meldung weiter. Der signifikant höhere Endschrumpf der Styrolux-MD-Folien erlaube das bündige Umschrumpfen komplexerer Formen, wie bauchiger Flaschen mit größeren Radienunterschieden - eine Domäne, die bislang den TD-Sleevefolien vorbehalten war.

Die BASF wird voraussichtlich auf der K-Messe 2010 erste mit Folie auf Basis Styrolux T/S umschrumpfte Exponate zeigen. Ab Beginn 2011 sollen die beiden Schrumpffolien-Komponenten weltweit in kommerziellen Mengen verfügbar sein.

kb