Informationen aus der Verpackungsbranche
[img nm:20100711-basf-oeko]Bei welchen Anwendungen ist der Einsatz biologisch abbaubarer Kunststoffe sinnvoll?, fragte Prof. Dr. Andreas Künkel, Leiter Forschung Biopolymere der BASF SE (www.basf.com), anlässlich der K'2010 Vorpressekonferenz. Denn, vor dieser Frage stünden Verpackungsindustrie, Verbraucher und Entscheider in der Politik rund um Klima- und Umwelt-Diskussionen immer häufiger. Wer seine Entscheidung auf eine valide Grundlage stellen wollte, war bisher auf umfangreiche Ökoeffizienz-Einzelstudien oder andere Life Cycle-Analysen angewiesen, die den Ressourcenverbrauch während der Herstellung, Nutzungsphase und Entsorgung eines Kunststoff-Produkts im Detail betrachten. Ein neues Online-Werkzeug der BASF, der sogenannte Ecovio(r) Eco-Efficiency Compass (E³C) kann die Entscheidung, nach Künkels Ansicht, künftig deutlich erleichtern. Die Software bündelt die relevanten Daten zur Herstellung und Entsorgung ausgewählter Produkte auf der Basis vieler ausführlicher Ökoeffizienz-Analysen; gleichzeitig habe man auf eine anwenderfreundlichen Oberfläche wert gelegt. So lassen sich schnell verschiedene Parameter durchspielen, die für die ökologische Beurteilung des Produkts maßgeblich sind. Dadurch wird ihr Einfluss auf seine Ökoeffizienz unmittelbar sichtbar. Durch den unkomplizierten Vergleich des ökologischen Fingerabdrucks verschiedener Lösungen kann der Anwender schnell feststellen, ob ein biologisch abbaubarer Kunststoff unter dem Strich tatsächlich umweltfreundlicher sei. [url http://www.basf.com www.basf.com]