Informationen aus der Verpackungsbranche
[img nm:20101109-din] Das Sachverständigenbüro cyclos GmbH in Osnabrück hat nach einer Meldung des Deutschen Instituts für Normung (DIN) einen Normungsantrag zum Thema "Verwiegung von Verkaufsverpackungen" gestellt.
Ziel dieses Norm-Projektes sei erstens: die Ermittlung des Beteiligungsgewichtes von Verkaufsverpackungen im Sinne der Verpackungsverordnung; zweitens: die Sicherstellung einer reproduzierbaren Beurteilung und Messung von Verpackungen; drittens: eine identische Einstufung und Verwiegung von Verpackungen für alle beteiligten Gruppen.
Demnach geht der Antragsteller in seiner Begründung von folgendem aus: "Die Einstufung und Verwiegung von Verpackungen muss für alle Kunden unter identischen, verbindlichen Rahmenbedingungen und als Sachverständigenleistung erfolgen. Die Vorgabe von Rahmenbedingungen ist zwingend erforderlich zur Sicherstellung einer einheitlichen, neutralen und reproduzierbaren Beurteilung und Messung der Verpackungen. Diese Beurteilung dient unter anderem als Nachweis der rechtskonformen Beteiligung an einem System sowie als Grundlage für die Vollständigkeitserklärung gem. § 10 der deutschen Verpackungsverordnung. Es ist daher stets zu gewährleisten, dass alle Verpackungen - unabhängig vom Material, vom Gewicht und vom Kunden - unter gleichen Bedingungen bewertet und verwogen werden."
Interessenten, die an dem Projekt mitarbeiten möchten, wenden sich bitte an die Geschäftsstelle des Normenausschusses Verpackungswesen (NAVp): barbara.braune(at)din.de .